Mödling Symphony Orchestra in Laxenburg
Unter der Leitung von Ronen Nissan zeigte das Ensemble mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonin Dvofäk sein großes Können. Im eleganten Rahmen des Laxenburger Schlosses präsentierte am Samstagabend das Mödlinger Symphonische Orchester (MSO) ein bemerkenswertes Konzert, in dessen Fokus Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonin Dvoräk standen. MSO-Obfrau Irmgard Marboe skizzierte in einleitenden Worten die Verbindung des Aufführungsortes mit der Programmwahl. Immerhin hatte Mozart das Haus besucht und „Figaros Hochzeit” für eine Aufführung dort adaptiert.
Der aus Israel stammenden, nun in Wien lebende Dirigent und Arrangeur Ronen Nissan konnte als Gastdirigent gewonnen werden. Mit Temperament und Witz stellte er die Werke und ihre Komponisten vor. Mit Mozarts Ouvertüre zu „Don Giovanni” gelang ein Auftakt von beeindruckender Dynamik.
In der nachfolgenden „Sinfonia concertante in Es-Dur für Bläser und Orchester” von Mozart konnte das Orchester mit vier Solisten aus den eigenen Reihen aufwarten: Eva Prunner (Oboe), Stephanie Radon (Fagott), Manfred Winkelbauer (Horn) und Leo Wittner (Klarinette). Diese überzeugten mit versierter Virtuosität.
Mit Antonin Dvoräks „7. Sinfonie” hat sich das Orchester eines der großen und besonders anspruchsvolles Werke des Komponisten ausgesucht. Das Ensemble bewältigte nicht nur die verspielt-romantischen Passagen sicher, sondern vermochte auch die Mächtigkeit der Dramatik der Sinfonie souverän umzusetzen.
Viel Applaus für das Orchester, Solisten und dem souveränen Dirigenten Ronan Nissan. Als Zugabe durfte sich das Publikum über „eine weitere Nummer 7″ freuen – den „Slawischen Tanz Nr. 7″ von Dvoräk.
